DAS LAND DER
REFOSCO DI FAEDIS
Tarcento

 

Gelegen, wie hingegossen, auf den Hängen der Berge Champeon, Stella und Bernadia, ist Tarcento eine, von den klaren Wassern des Torre und den von historischen Ortschaften bevölkerten Hügeln, eingeschlossene Perle, reich an Weinbergen und Wäldern, wo die Menschen noch miteinander verbunden sind und Gesten und Werte, Ausdrucksweisen und unverfälschte ud erkennbare Traditionen bewahren.


Die Lieblichkeit seiner Umwelt, seine heitere Harmonie werden noch durch die offensichtlichen Zeichen der Vergangenheit unterstrichen: das "Castellaccio von Coia" und die Ortschaft Villafredda in Loneriacco erinnern an die mittelalterliche Zeit; die kleine Kirche von S. Eufemia aus dem vierzehnten Jahrhundert in Segnacco bietet eine Rast von beeindruckender spiritueller Schönheit und öffnet sich auf den Blick auf das Amphitheater der umliegenden Hügel und Berge; in Aprato zeigt die Kirche von "Madonna del Giglio" den vergoldeten Holzaltar von Agostini aus Anfang 6. Jahrhundert; in Collalto gibt es die Villa Valentinis, im Zentrum die eleganten Villen De Rubeis und Pontoni und den schönen Palast Frangipane mit ihren Parks und Gärten und schließlich das Wahrzeichen des heutigen Tarcento, die erst kürzlich renovierte Villa Moretti.


Von dem Weg der Wasserfälle kann man zu dem Tal des Zimor und weiter bis nach Stella gelangen, das von seinem Kirchtum eine herrliche Aussicht auf Friaul und, bei guten Bedingungen, bis zum Meer bietet. Oder wie wäre es mit einem Spaziergang längs des Torre, um dann über von Kastanienbäumen gesäumten Wegen oder von gastfreundlichen Weinlokalen ("frasche") unterbrochenen Straßen nach Useunt zu gelangen bis zur Kirche der "Madonna della Pace" und dann bis zum Berg Bernadia, von wo aus man nach Ramandolo hinuntergeht, kleines Schmuckstück zwischen den Weinbergen, die den kostbaren, gleichnamigen, mit Qualität ausgezeichneten, Wein produzieren.

Das Land der Refosco di Faedis