DAS LAND DER
REFOSCO DI FAEDIS
Nimis

 

In der romanischen Epoche befesigt, hat Nimis mit seinen Ortsteilen und umliegenden Ortschaften große strategische Bedeutung erlangt, auch während des longobardischen Herzogtums von Friaul und verfügt über eine der ältesten Kultstätten der Region, die Pfarrei der Heiligen Gervasio und Protasio. Gebaut auf den Resten eines vorchristlichen Tempels bei Castrum Nemas um das achte Jahrhundert herum, wurde sie um das dreizehnte Jahrhundert herum zu der heutigen dreischiffigen Kirche umgebaut.


Von großem Interesse sind das Schloß von Cergneu, das Heiligtum der Madonna delle Pianelle aus dem siebten Jahrhundert und die kleine Kirche des Heiligen Giovanni Battista aus dem fünften Jahrhundert, von der man die Aussicht auf die wunderbare "conca" (Talkessel) von Ramandolo genießen kann, wo der gleichnamige und große, erster Qualitätswein Friauls, angebaut wird. Hier haben wir es mit einem grünen Amphitheater aus antiken terrassenförmigen Weinbergen zu tun, die seit Jahrhunderten ordentlich und sauber auf den Hängen der lieblichen Hügel am Fuße des Berges Bernardia mühselig angelegt werden, wo das besondere Klima sich abwechselt zwischen intensiver Sonnenbestrahlung und leichtem, anhaltenden Regen. Und ringsum Wälder mit üppigen Buchen, Ulmen und Akkazien, die dem Honig von Nimis ihren ganz eigenen Duft verleihen und gleichzeitig an die spirituelle Vitalität der Natur aus den Zauberlegenden und Riten der Kelten erinnern.

Auch Nimis ist eine von den 438 Weinanbaustädten Italiens wegen der großen Besonderheit und Qualität seiner Weine, und weil hier der Ramandolo herkommt, dem es geschichtlich, traditionell und kulturell verbunden ist.

Das Land der Refosco di Faedis